Konvertieren Sie ODT-Dokumente zum einfachen Teilen, Drucken und universellen Zugriff auf alle Geräte.
Einleitung
ODT ist das native Dateiformat von LibreOffice Writer und OpenOffice Writer — kostenlosen Open-Source-Textverarbeitungen, die an vielen Schulen neben oder anstelle von Microsoft Word eingesetzt werden. Eine ODT-Datei und ein PDF stellen ein fertiges Dokument auf sehr unterschiedliche Weise dar: ODT hält alles bearbeitbar und speichert Formatvorlagen, Schriften und Layout so, dass ein Textverarbeitungsprogramm die Datei wieder öffnen und ändern kann. Ein PDF legt stattdessen die genaue Position jeder Zeile und jedes Zeichens fest, damit das Dokument überall gleich aussieht, wo es geöffnet wird — auf jedem Gerät, ohne dass eine Bearbeitungssoftware nötig wäre. Bei der Umwandlung von ODT in PDF tauschen Sie die Bearbeitbarkeit gegen genau diese feste, überall verlässliche Darstellung ein — und das ist genau das, was Sie brauchen, sobald ein Dokument fertig ist und abgegeben, gedruckt oder verschickt werden soll.
So läuft die Umwandlung ab
Dieses Werkzeug stellt Ihr ODT-Dokument so dar, wie es ein Textverarbeitungsprogramm auf dem Rechner drucken würde, und exportiert dieses Ergebnis als PDF. Bei einem typischen Dokument — Überschriften, Absätze, gängige Schriften, Bilder, einfache Tabellen — entspricht die Ausgabe dem, was Sie beim direkten Drucken aus einer Desktop-Textverarbeitung sehen würden. Angenommen werden .odt-Dateien bis 20 MB. Liegt Ihr Dokument bereits im Word-Format vor, nehmen Sie stattdessen Word To PDF — dieser Konverter ist eigens für ODT gebaut.
Sie können in einer Sitzung mehrere ODT-Dateien umwandeln: Legen Sie mehrere Dateien ab, jede wird für sich umgewandelt und bekommt ihre eigene Fortschrittsanzeige und ihren eigenen Download-Link. Sobald zwei oder mehr fertig sind, erscheint die Option "Alle herunterladen", die die Ergebnisse in einer einzigen ZIP-Datei zusammenfasst — Sie müssen also nicht jede einzeln herunterladen.
Zur Formattreue bei ODT
ODT ist im OpenDocument-Format-Standard definiert, den OASIS pflegt — ein eigenständig spezifiziertes Format, anders als Words eigenes .docx. Für die Formattreue bei der Umwandlung ist das durchaus relevant: Eine ODT-Datei, die direkt in LibreOffice oder OpenOffice entstanden ist, lässt sich am berechenbarsten umwandeln, weil sie unmittelbar nach den Regeln des Formats aufgebaut wurde und nicht aus der Auslegung eines anderen Programms hervorgegangen ist. Eine ODT-Datei, die ihrerseits aus Word exportiert oder dort "gespeichert unter" wurde, kann gelegentlich kleine Formatierungseigenheiten aus diesem Umweg mitbringen — eine ersetzte Schrift oder ein verschobener Abstand, die bei einer nativ erstellten ODT-Datei nicht aufträten. In beiden Fällen lohnt sich ein kurzer Blick auf das Ergebnis, wie bei jeder automatischen Umwandlung.
Was Sie vor der Abgabe prüfen sollten
Keine automatische Umwandlung ist bei jedem Dokument perfekt, und es hilft zu wissen, wo diese hier am ehesten etwas verschiebt:
- Ungewöhnliche Schriften: Verwendet Ihr Dokument eine Schrift, die auf dem umwandelnden Server nicht verbreitet ist, wird eine ähnliche eingesetzt — Abstände und Zeilenumbrüche können sich dadurch leicht verschieben. Gängige Schriften (Arial, Calibri, Liberation Sans, Times New Roman) lassen sich am berechenbarsten umwandeln.
- Eine große Datei auswählen zu können heißt nicht, dass sie sich umwandeln lässt. Im Upload-Fenster lassen sich Dateien bis 100 MB auswählen, die Umwandlung selbst nimmt aber nur ODT-Dateien bis 20 MB an — eine größere Datei wird zunächst hochgeladen und meldet dann einen Fehler, statt von vornherein abgelehnt zu werden. Bei einer großen Datei mit eingebetteten Bildern lohnt es sich, die Bilder vorher in LibreOffice/OpenOffice zu komprimieren.
- Passwortgeschützte Dokumente scheitern bei der Umwandlung mit hoher Wahrscheinlichkeit, denn das Werkzeug kann kein Passwort für Sie eingeben — heben Sie den Schutz vorher auf, wenn die Datei ihn hat.
- Stark verschachtelte Tabellen, eingebettete Objekte oder offen gelassene nachverfolgte Änderungen können mit kleinen Layoutabweichungen dargestellt werden. Wer nachverfolgte Änderungen vor der Umwandlung annimmt oder verwirft, bekommt ein saubereres Ergebnis.
Nichts davon heißt, dass das Werkzeug für den normalen Schulalltag unzuverlässig wäre — die meisten Aufgaben, Arbeitsblätter und Referate werden sauber umgewandelt —, aber ein prüfender Blick auf das Ergebnis lohnt sich, bevor Sie etwas Wichtiges abgeben oder verteilen.
Wenn Barrierefreiheit eine Rolle spielt — etwa bei einem Dokument, das mit einem Screenreader nutzbar bleiben muss —, prüfen Sie das umgewandelte PDF direkt, statt es vorauszusetzen. Eine automatische Umwandlung garantiert nicht dieselbe Barrierefreiheits-Auszeichnung wie ein manueller barrierefreier Export.
Wann dieses Werkzeug das richtige ist
- Schülerinnen und Schüler, die ihre Arbeit in LibreOffice oder OpenOffice erstellt haben: Wer vor der Abgabe umwandelt, sorgt dafür, dass die Arbeit auf dem Gerät der Lehrkraft genauso aussieht wie auf dem eigenen — unabhängig davon, ob dort dieselbe Software installiert ist.
- Lehrkräfte, die Material außerhalb von Microsoft Word erstellen: Arbeitsblätter oder Handouts aus LibreOffice öffnen sich nach der Umwandlung ins PDF bei allen Lernenden identisch, ganz gleich, welches Office-Paket sie haben.
- Überall dort, wo Word nicht installiert ist, ein Dokument aber trotzdem den Klassenraum verlassen muss: Schulen und gemeinsam genutzte Computerräume setzen oft gerade deshalb auf LibreOffice, weil es kostenlos ist — die Umwandlung des fertigen Dokuments ins PDF nimmt die Frage aus dem Spiel, was beim Empfänger installiert ist.
Wird das Dokument noch aktiv bearbeitet oder von mehreren Personen durchgesehen, bleiben Sie bei der ODT-Datei — die Umwandlung ins PDF ist der letzte Schritt, kein Arbeitsformat.
Beispiel
Eine Schülerin schreibt ihren Geschichtsaufsatz in LibreOffice Writer an einem gemeinsam genutzten Schulrechner, weil dort genau das installiert ist. Zu Hause hat sie nur ihr Handy und ist sich nicht sicher, ob das Gerät, auf dem die Lehrkraft korrigiert, ODT-Dateien überhaupt öffnen kann. Die Umwandlung ins PDF vor der Abgabe räumt diese Unsicherheit vollständig aus — Formatierung, Überschriften und eingefügte Bilder des Aufsatzes bleiben genau dort, wo sie platziert wurden, und die Datei öffnet sich auf jedem Gerät gleich, das die Lehrkraft benutzt.
Häufige Fragen
Welches Format nimmt dieses Werkzeug an?
Ausschließlich ODT-Dateien bis 20 MB. Für Word-Dokumente nehmen Sie stattdessen Word To PDF.
Kann ich mehrere ODT-Dateien auf einmal umwandeln?
Ja. Jede Datei wird für sich umgewandelt, und sobald zwei oder mehr fertig sind, fasst die Schaltfläche "Alle herunterladen" sie in einer einzigen ZIP-Datei zusammen.
Sieht die Formatierung genau gleich aus?
Bei Dokumenten mit gängigen Schriften und Standardformatierung in der Regel ja. Ungewöhnliche Schriften, eine ODT-Datei, die selbst aus Word umgewandelt wurde, oder stark angepasste Layouts können leicht verrutschen — siehe "Zur Formattreue bei ODT" weiter oben.
Brauche ich LibreOffice oder OpenOffice auf meinem Rechner?
Nein — die Umwandlung läuft über diese Seite; eine Installation oder ein Konto ist nicht nötig.
Wird meine Datei danach aufbewahrt?
Nein. Dateien werden nur zur Durchführung der Umwandlung verarbeitet und innerhalb von 2 Stunden automatisch gelöscht — Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Was passiert mit einem passwortgeschützten Dokument?
Die Umwandlung schlägt sehr wahrscheinlich fehl, weil das Werkzeug kein Passwort für Sie eingeben kann. Heben Sie den Passwortschutz vorher in LibreOffice oder OpenOffice auf.